Train the Trainer: Warum Abrechnungsprofis durch KI wichtiger werden

Train the Trainer. Neulich stand ich in einer Factoring-Gesellschaft. Und ich muss ehrlich sagen: Diese Frauen haben mich von Anfang an beeindruckt. Ihre Schulungen, ihre Fachkenntnis, die Art, wie sie komplexe Abrechnungsthemen vermitteln – das ist Handwerk auf hohem Niveau.

Und dann komme ich und sage: KI kann das auch. Ich höre das Schweigen. Aber hier ist, was ich wirklich meine.

Was KI in der Abrechnung übernehmen kann

  • Die Fragen, die immer wieder kommen.
  • Die Prüfschritte, die sich wiederholen.
  • Die Belege, die sortiert werden müssen.

Das alles kann KI – schnell und rund um die Uhr.

Was KI nicht kann

  • Urteilen und einschätzen.
  • Verhandeln.
  • Den Auftraggeber anrufen, wenn etwas nicht stimmt.
  • Den Kontext verstehen, den keine Datenbank kennt.
  • Und vor allem: andere Menschen schulen.

Know-how-Träger werden gebraucht – mehr denn je

Genau das ist der Punkt. Diese Know-how-Trägerinnen werden nicht ersetzt. Sie werden gebraucht: um der KI zu erklären, was sie tun soll. Um die Ausnahmen zu erkennen, die kein Algorithmus versteht. Und um das Wissen, das sie über Jahre aufgebaut haben, in die neuen Systeme zu übersetzen.

Train the Trainer bedeutet heute: Wir trainieren nicht nur Menschen. Wir trainieren auch die KI.

Und dafür braucht es genau die Menschen, die wissen, wie Abrechnung wirklich funktioniert. Ihr Stuhl wackelt nicht. Er wird wichtiger.

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Sabine Höppner-Plischke, MBA ist Praxismanagerin, TÜV-zertifizierte KI-Trainerin und Gründerin des Instituts für Praxisinnovation und KI in der Zahnheilkunde in Moers. Folge ihr auf LinkedIn.

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